E-4: Tabuisierung von Personen



Wer sich mit Kassandra ins Bett legt, sollte sich über Mundgeruch

am Morgen nicht wundern.


Zitat: "Wie bereits in Elementen der PaLü-Methodenpakete A und B beschrieben wurde, können Sie jeden beliebigen Menschen in der Wahrnehmung von anderen zu einem Rassisten, Rechtsextremen oder sogar Neo-Nazi machen. Wenn dies lange genug von verschiedenen Seiten in der Öffentlichkeit getan wird, setzt das Phänomen der Entstehung von „Wahrheit“ durch die Wiederholung von PaLü ein. Solche Personen sind dann meist dauerhaft „eingefärbt“, so dass jede ihrer Handlungen oder Äußerungen durch die Brille der Vorurteile betrachtet wird, die diese Farbe mit sich bringt. In den meisten Fällen ist dies heutzutage die Farbe braun, weil sich der ideologisch korrekte Wahrnehmungsfilter bei Linksextremen sehr eingetrübt hat.


Das Resultat einer solchen Einfärbung ist die Tabuisierung dieser Personen. Wer sie zu Diskussionen einlädt oder ihre Werke und Äußerungen objektiv und neutral diskutiert, ist schnell mit dem Makel der Kontaktschuld behaftet. Diese böse Farbe der tabuisierten Personen hat gewissermaßen durch die Nähe zu ihnen abgefärbt. Es ist ungefähr so, als hätte man sich auf eine frisch gestrichene Bank gesetzt. Das Tabu hat also die gleichen Folgen, die in archaischen Gesellschaften üblich waren. Wenn man vermutete, jemand wäre von bösen Geistern besessen, war der Umgang mit dieser Person tabuisiert. Die bösen Geister könnten ja auf einen selbst überspringen. In der Sprache der modernen Propaganda-Strategen heißt dieses Verfahren auch „flash over“.


Genauso ist es heute, wenn man z.B. die „Infektion“ mit rechtem Gedankengut durch eine tabuisierte Person vermeiden will. Also werden diese Menschen aus vielen Bereichen der Gesellschaft ausgeschlossen. Sie verlieren ihre Jobs und Parteimitgliedschaften, Freunde und Bekannte distanzieren sich – sogar in der eigenen Familie gehen einige auf Abstand. In den Medien werden sie oft totgeschwiegen, wenn sie als Hassobjekt ausgedient haben. Es bleibt also nur die Hinwendung zu Kreisen mit ähnlichen Auffassungen. Genau das können Sie aber als einen weiteren Beweis für die Richtigkeit der Tabuisierung nutzen, wenn Sie z.B. immer wieder solche Formulierungen verwenden: „xyz verkehrt ausschließlich in rechten Kreisen“.