G-2: PaLü der Erbschuld des Kolonialismus und Rassismus



Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie abstreitet.


Zitat: "Viele Entwicklungsländer zehren noch heute von der materiellen (Eisenbahnen, Straßen, Rohstoffquellen etc.) und ideellen (Verwaltung, Gesetze, Justiz etc.) Struktur, die durch die Kolonialmächte etabliert wurde. Natürlich stand die – z.T. brutale – Ausbeutung dieser Länder im Vordergrund der Aktionen aller Kolonialmächte. Allerdings dürften die o.g. Fakten nicht vergessen werden. Das ist jedoch besonders in Afrika der Fall, weil man eigenes Versagen kaschieren und Armut oder Bürgerkriege als Nachwirkungen des Kolonialismus erklären möchte.


Mit der PaLü der Erbschuld des Kolonialismus sollen zwei Ziele erreicht werden. Einerseits entsteht so eine Nebelwand, hinter der sich Bürger- und Stammeskriege, brutale Diktaturen, Misswirtschaft und hemmungslose Bereicherung der Regierenden verstecken lassen. Andererseits lassen sich damit die Alimentierungen durch den reichen Westen moralisch begründen. Diese machen oft bis zu 50% des Budgets der Regierungen aus und sind eine reiche Pfründe für die Personen an den Hebeln der Macht. Wenn dies wenigstens zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen geführt hätte, wären die passiven Lügen der Erbschuld durchaus tolerierbar. Zahlreiche Analysen belegen jedoch, dass die Entwicklungshilfe in der Regel sogar mehr geschadet als genützt hat. Unter anderem, weil sie die lokalen Kleptokratien finanziert und Entwicklungen aus eigener Kraft unbeabsichtigt erschwert.


Sie können diese PaLü allerdings sehr einfach ausnutzen, wenn Sie die illegale Masseneinwanderung nach Deutschland und andere Teile Europas aus Afrika unterstützen wollen. Wenn die westlichen Länder durch die Erbschuld des Kolonialismus für die Zustände in Afrika verantwortlich sind, ergibt sich daraus doch eigentlich auch die moralische Verantwortlichkeit, jeden aufzunehmen und unbegrenzt zu alimentieren, der mit Hilfe von Schlepperbanden und Shuttle-Schiffen an europäischen Küsten ankommt. Personen, die auf die oben erwähnten Tatsachen hinweisen, können Sie auf diese Weise leicht als Rassisten mit neokolonialistischem Gedankengut brandmarken. Diese Art der PaLü ist besonders für Organisationen und Aktivisten geeignet, deren Finanzierung von der Versorgung und Betreuung von illegalen Einwanderern in die deutschen Sozialsysteme abhängt. Inzwischen sind dies große Industrien mit Zehntausenden Beschäftigten, die natürlich ihre Arbeitsplätze erhalten wollen."